Artikel bewerten
(1 Stimme)

Interview: Jürgen Braungardt über sein Unternehmen JB-Lighting

„Wenn man dem Geld hinterher springt, wird man es nie erreichen!“

Wir besuchten JB-Lighting in Blaustein bei Ulm und sprachen vor Ort mit Gründer und Geschäftsführer Jürgen Braungardt. Bei bestem Wetter setzten wir uns auf die große Terrasse ins Grüne und redeten über Leidenschaften, Hobbys und Antrieb des Unternehmers.

Jürgen Braungardt ist Gründer und Geschäftsführer von JB-LightingMarkus Beug-Rapp – On Axis: Hallo Jürgen, hast du bevor wir richtig loslegen ein paar einleitende Worte zu dir?

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Ich habe vor 25 Jahren mein Hobby zum Beruf gemacht. Denn Physik (insbesondere Optik und Elektronik) hat mich schon immer fasziniert – daher habe ich mir vieles autodidaktisch selbst angeeignet. Ich habe jedoch zuvor eine Ausbildung zum Maschinenschlosser absolviert.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Ich finde es super, dass sehr viele Unternehmer unserer Branche passionsgetrieben sind. Ich habe gehört, dass du früher eine mobile Disco hattest.

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Ja genau. Das ist jedoch lange her. Ich bin jetzt 51 und habe mit der mobilen Disco mit ungefähr 18 oder 19 Jahren angefangen. Das ist aber nie richtig gelaufen, da wir im Jahr nur ein zwei Veranstaltungen damit hatten. Wir haben eigentlich mehr gebastelt und Leuchten gebaut (lacht).

Ich weiß nicht mehr genau wie es war, aber ich glaube, dass ich damals 700 DM (ca. 350 Euro) für eine Veranstaltung bekommen habe. Mit den ganzen Aufwendungen hat sich das nie gerechnet. Zu dieser Zeit habe ich als Metaller gearbeitet und nebenher die mobile Diskothek betrieben.

Ich habe damals z. B. Spiegelkugeln selbst hergestellt indem ich die Spiegel ausgeschnitten und verklebt habe. Auch habe ich damals Leuchten mit drei Achsen gebaut die sich drehen konnten. Wie schon erwähnt: mich hat schon immer die Technik fasziniert.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Was bedeutet für dich das Unternehmertum?

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Ich bin der Meinung, wenn jemand ein Geschäft eröffnet nur um Geld zu verdienen bzw. Reich zu werden, dann funktioniert es nicht. Man macht etwas aus Liebe und dann kommt das Geld automatisch. Hier gibt es ja auch den Spruch: „Wenn man dem Geld hinterher springt, wird man es nie erreichen!“ Davon bin auch ich überzeugt. Denn wenn sich alle Gedanken nur ums Geld verdienen drehen ist man nur am überlegen was man tun kann um Geld zu verdienen. Das führt jedoch letztendlich dazu nicht gut zu sein indem was man tut.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Das ist echt interessant was du da sagst, da ich das schon von sehr vielen Unternehmern (branchenübergreifend) gehört habe. Das scheint auch in meinen Augen ein richtiger Ansatz zu sein.

Dieses Jahr feiert JB-Lighting 25-jähriges Jubiläum. Wie man sehen kann, ist hier etwas sehr schönes gewachsen. Kannst du etwas zu deiner bzw. zu eurer Geschichte – insbesondere zu der Anfangszeit – erzählen?

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Der Antrieb kam wegen der mobilen Diskothek; für die benötigte ich nämlich immer Leuchten. Mein Equipment kaufte ich damals bei Haerle Lichttechnik ein, bei dem ich zu diesem Zeitpunkt übrigens auch arbeitete. Im Showroom gab es damals die Robots von Coemar – hierbei handelte es sich um Scanner mit vier Farben. Ich sah also damals die Show mit den Scannern und war begeistert, was da möglich war. Ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich so etwas auch bauen musste.

Die ersten Erfahrungen konnte ich dann bei Haerle Lichttechnik sammeln, indem ich mich mit der Optik der Leuchten sowie 250-Watt-Halogen-Lampen beschäftigt habe. Mit diesen Erkenntnissen habe ich meinen ersten Scanner entwickelt und gebaut. Diesen habe ich dann im ersten Jahr auf dem Messestand von Kaspar Haerle gezeigt; die Resonanz darauf war sehr positiv.

Danach habe ich bei Haerle Lichttechnik aufgehört zu arbeiten und direkt neben ihm eine kleine Scheune gemietet in der ich weiterentwickelt habe und das Produkt zur Marktreife gebracht habe. Und Kaspar Haerle hat das zu Beginn vertrieben. Nach einer Weile bin ich dann nach Blaustein gezogen – wo ich auch herkomme – und habe eine Halle gemietet und habe das Unternehmen sukzessive aufgebaut und Leute eingestellt.

Immer wieder faszinierend ist für Jürgen Braungardt der Synchrontest fertiger Scheinwerfer
Immer wieder faszinierend ist für Jürgen Braungardt der Synchrontest fertiger Scheinwerfer

Neben der Technik hat mich auch Licht und gleichmäßige Bewegungen fasziniert. So ist es auch noch heute ein unbeschreibliches Gefühl, wenn ich in der Produktion stehe und sich 30 Geräte gleichzeitig im gleichen Rhythmus bewegen. Physik und Mechanik sind mein Leben.

Ich setze mich abends übrigens sehr gerne in meinen Stressless-Sessel – das ist ein Liegesessel mit Laptop-Integration – und konstruiere dann mit 3D-Maus in meiner „Freizeit“. Die Spots mache ich übrigens selbst. Wenn dann nach der ganzen Planungsphase der erste Prototyp da steht und anschließend in Serie geht ist das nach wie vor sehr faszinierend für mich und macht richtig Spaß.

Das Konstruieren von Leuchten wird heute immer komplizierter: Früher hat man einen Prototyp gebaut und anhand diesem weitergeplant und war recht schnell fertig. Heute ist das alles viel komplexer und schwieriger – gerade was es die Lüfter oder die Software angeht. Wir bewegen uns heute näher an den physikalischen Grenzen.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Und das obwohl die LED als kühle Lichtquelle gilt. Wobei meines Wissens nach die Hitzeentwicklung an der Platine also hinter der eigentlichen Leuchte die Herausforderung darstellt.

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Ja, eine LED ist im Vergleich zu einer Glühlampe kühl. Bei einer normalen Lichtbogenlampe hat die Glasoberfläche vermutlich eine Temperatur von 1.000° C. Eine LED hingegen hat an der heißesten Stelle im Chip eine Temperatur von ca. 140 bis 150° C – mehr ist da auch nicht möglich. Und genau da liegt die Schwierigkeit: Vorne an der LED entwickelt sich ungefähr eine Hitze von 60° C und hinten darf daher nicht mehr als 80° C ankommen. Daher arbeitet man heute sehr viel mit Heatpipes.

     
  

Heatpipes und ihre Funktion

Eine Heatpipe ist ganz einfach ausgedrückt ein Rohr in dem Unterdruck herrscht. Im Innern dieses Gefäßes zirkuliert – luftdicht verschlossen – eine Flüssigkeit, die Wärmeenergie von einem Punkt zum anderen transportiert.

Mit einem Ende hat die Heatpipe Kontakt zur LED. Erwärmt sich diese, wird die entstehende Wärmeenergie an die Heatpipe abgegeben. In ihr erwärmt sich die Kühlflüssigkeit bis sie verdampft und steigt dadurch zum anderen Ende auf. Die Zone des Erwärmens der Flüssigkeit und der Aufnahme der Wärmeenergie nennt man auch die „warme Zone“. Am anderen Ende ist die Heatpipe erneut mit einem Kühlkörper verbunden. Der Dampf gibt nun die Wärmeenergie an den Kühlkörper ab und kondensiert; diese Zone wird als „kalte Zone“ bezeichnet.

Sogenannte „Grooves“ oder „Wicks“ sorgen mit Hilfe der Kapillarwirkung dafür, dass die kondensierte Kühlflüssigkeit wieder zurück zum anderen Ende der Pipe gelangt. Dort erwärmt sie sich wieder und der Vorgang startet von Neuem.

Ausführliche Infos mit aufschlussreichen Grafiken zur Funktionsweise von Heatpipes findest du auf der folgenden Webseite: www.hardwarelabs.de/heatpipes

  
     

Markus Beug-Rapp – On Axis: Während der Führung durch das Unternehmen habe ich den P4 und den P8 gesehen. Was kannst du dazu sagen?

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Der P4 ist noch mit konventioneller Leuchttechnik aufgebaut – also mit einer Lichtbogenlampe. Bei so kleinen Spots geht das Licht durch eine 6-mm-Blende durch, was mit LEDs entweder nicht oder nur äußerst schwierig umzusetzen ist. Daher setzt man bei Beam-Lampen eher auf die alte Technologie.

Heatpipes sorgen für eine gleichmäßige Entwärmung an jeder einzelnen LED
Heatpipes sorgen für eine gleichmäßige Entwärmung an jeder einzelnen LED

Beim P8 hingegen setzen wir auf LEDs. Der Spot mit den neuen Heatpipes war eine Herausforderung was es die Entwicklung anging. Ich habe drei Jahre gebraucht um ihn zu entwickeln; alleine ein Jahr davon benötigte ich für die Kühlung. Schade hierbei ist die Marktakzeptanz – denn hierbei handelt es sich um eine RGB-Variante. Das heißt ich setze auf rote, grüne und blaue LEDs und muss die aufwendig optisch bündeln um einen weißen Strahl zu erhalten.

Daher benötige ich dreimal soviel Geld für die LEDs und dreimal soviel für das Netzteil und die Stromversorgung, dreimal soviel für die Kühlung und auch die Optik ist finanziell aufwendiger. Zudem sind die drei LEDs – also rot, grün und blau – zusammen nur so hell wie eine weiße LED. Daher ist die RGB-Variante immer teurer; jedoch spare ich an der Farbmischeinheit. Und leider testet der Kunde beim Shootout immer in weiß, was die RGB-Variante schlechter dastehen lässt. Bei Farben hingegen ist sie viel heller als die weiße LED-Variante. Daher gehe ich davon aus, dass der Markt eher auf weiße LEDs mit CMY-Farbmischung geht.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Ihr fertigt ja komplett in Deutschland ...

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: ... komplett stimmt nicht ganz. Jedoch versuche ich, dass die Produktionstiefe überwiegend in Deutschland stattfindet. Denn ich bin Produzent und kein Händler. Und meine persönliche Meinung ist: Bevor ich nach China oder woanders hingehe zum Produzieren höre ich lieber auf. Also ich bin ein deutscher Produzent, will in Deutschland produzieren und will auch in Deutschland Steuern zahlen!  

Markus Beug-Rapp – On Axis: Ich finde es auch immer sehr wunderlich, wenn man ein Produkt irgendwo weit weg produziert, dieses quasi um die halbe Welt schifft und immer noch günstiger liegt als mit einem lokal produzierten Produkt.

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Ja, wobei eine Kehrtwende zu erkennen ist, was es die Produktionskosten z. B. in China angeht. Da wird ja gerade das Sozialsystem aufgebaut was auch finanziert werden muss. Auch die Umweltverschmutzung bzw. deren Vermeidung spielt immer mehr eine Rolle, was sich auch an den Kosten zeigt. Und vermutlich rechnen viele Unternehmen nicht bis zu Ende: Denn wenn man die Ingenieure, Maschinen aber auch Garantiefälle mit einberechnet gehe ich davon aus, dass die Summe anders aussehen muss. Und wenn man in Deutschland eine effiziente Produktion hat, bin ich davon überzeugt, dass es günstiger ist hierzulande zu fertigen. Bei anderen Produkten hingegen, bei denen es um riesige Massen geht, ist China mit Sicherheit günstiger.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Kommen wir nochmal auf deine Anfänge zurück: Du warst von Anfang an in Blaustein ...

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Wie schon erwähnt mietete ich mich die ersten 1,5 Jahre neben Haerle Lichttechnik ein. Danach mietete ich für zehn Jahre eine Halle in Blaustein: Die habe ich unter recht großem finanziellen Einsatz sowie Eigeninitiative umgebaut. Danach – vor ca. 12 bis 15 Jahren – habe ich meine erste eigene kleine Halle mit 45 Meter Länge gebaut. Weitere zehn Jahre später kam dann die neue Halle mit 90 Meter Länge dazu. Ich schätze, dass dies bis zu meiner Rente reicht. Wir haben absichtlich etwas größer gebaut, damit wir in fünf oder zehn Jahren nicht wieder bauen müssen.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Was ich noch bemerkenswert finde: Nahezu jeder Hersteller schreibt, dass er grüne Technik bietet. Und ihr hier setzt das Konzept noch etwas konsequenter um.

Blick in die Zisterne, gefüllt mit Regenwasser
Blick in die Zisterne, gefüllt mit Regenwasser

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Ja, das ist auch mein Hobby und macht mir riesig Spaß. Ich habe zwei Zisternen mit einmal 200 Kubikmeter und einmal 100 Kubikmeter Volumen um das Regenwasser aufzufangen. In jeder Zisterne befindet sich zudem eine Kamera, mit der man live nachverfolgen kann, wie viel Wasser sich gerade darin befindet. Insgesamt können wir somit 300.000 Liter Wasser sammeln, was wir dann für die Gartenbewässerung, Toilettenspülung, Wäsche waschen und sonstige Prozesse der Produktion einsetzen. Dadurch sparen wir sehr viel Wasser ein.

Wir haben auch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach die 150 kW (peak) Strom erzeugt. Wir produzieren damit mehr Strom im Jahr als wir im gleichen Zeitraum verbrauchen. Zudem sind wir an eine Biogasanlage angeschlossen. Wir haben hier also keine eigene Wärmeerzeugung sondern heizen mit Abwärme. Diese Maßnahme spart im Jahr 30.000 Liter Heizöl.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Das lässt einen schon nachdenklich werden, wenn viele Politiker uns weißmachen wollen, dass die Stromerzeugung nicht mittels Sonnenenergie bzw. alternativer Energie in Deutschland realisiert werden kann. Und ich bin mir sicher, dass ihr mit 35 Mitarbeitern sowie der Produktion ein paar Kilowattstunden mehr an Strom verbraucht als Privathaushalte. Und dennoch produziert ihr Strom im Überschuss.

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Ja. Viele Leute rechnen halt nur. Die sagen z. B. dass sich eine Zisterne nie rechnet. Rein rechnerisch rechnet es sich in diesem Fall tatsächlich nie. Aber ich habe ein schlechtes Gewissen wenn ich meinen Rasen mit „Frischwasser“ gieße – den dieses Wasser wird mit sehr viel Energie aufbereitet. Und wenn man die derzeitige Entwicklung beobachtet wird auch in Deutschland das Wasser ein wertvolles und knappes Gut werden.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Worauf liegt aktuell euer Fokus?

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Wie schon erwähnt bin ich ja für die Spots zuständig und ein anderes Team für die Washer. Bei den Washern sind wir gerade gut im Geschäft. Bei den Spots hingegen habe ich etwas geschludert und muss daher wieder aufholen. Ich arbeite daher gerade vermehrt an Innovationen bei den Spots. Was das genau sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Woher beziehst du die Inspiration für neue Produkte?

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Ich schaue viel auf den Messen was meine Mitbewerber machen. Also was gibt es neues an LED-Technik, wer setzt auf Weißlicht, wer auf RGB-LED usw.? Danach suche ich den für mich besten Weg. Ob das auch immer der beste Weg ist steht natürlich auf einem anderen Blatt. Beim P8 hat es ja nicht ganz so gut geklappt, wobei ich nach wie vor der Meinung bin, dass man mit diesem Scheinwerfer genau richtig liegt, wenn man kräftige Farben will.

Markus Beug-Rapp: In den letzten 25 Jahren ist ja einiges passiert was es die Technologie anbelangt. Kannst du hier ins Detail gehen?

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Der Markt ist wesentlich professioneller geworden – was wir auch gut finden. Alleine deshalb weil es jetzt Ausbildungsplätze für Veranstaltungstechniker gibt, werden die Fragen der Kunden auch professioneller. Früher sind beispielsweise Kunden auf den Stand gekommen und fragten so Dinge wie: „Hat der MIDI?“ Und ich wusste nicht was MIDI ist und fragte daher den Kunden was MIDI überhaupt bringt. Dieser wiederum wusste es auch nicht, hat aber erklärt, dass es der Mitbewerber wohl auch hätte. Solche Fragen haben mir dann in dem Moment nichts gebracht.

Auf Messen spreche ich mit Kunden häufig über die technischen Neuerungen. Ich beobachte gerne und informiere mich über Innovationen oder höre was Kunden unserer Mitbewerber sagen. Das empfinde ich übrigens nicht als abgucken sondern zeigt mein Interesse am Geschehen unseres Markts.

Und da ich uns eher als einen kleinen Edel-Hersteller mit gutem Service sehe, empfinde ich unsere Position nicht als Marktbeherrschend. Dafür sind meiner Auffassung nach eher die größeren Mitbewerber da. Jedoch waren wir meilenweit voraus mit unseren LED-Washern. Da gaben wir den Takt an.

Der A7 war der erste Washer der so richtig eingeschlagen ist. Damals sind wir mit der Produktion nicht mehr hinterhergekommen und das trotz der Rezession 2008/2009. Da hatten wir echt Glück und sind im positiven Sinne über diese – für viele – schwierige Zeit gehüpft. Damals war der A7 weltweit das innovativste Produkt. Wobei ich das mit dem Glück etwas relativieren mag: Der Ingenieur des A7 hat nämlich genau gewusst was er macht und wir hatten daher berechtigt die Hoffnung auf Erfolg.

 

 

Markus Beug-Rapp – On Axis: Zur Zeit ist ja politisch gesehen eine heiße Phase was es die EU anbelangt. Merkt ihr das auch bei eurer Arbeit?

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Gerade zu Beginn des Jahres war es sehr ruhig was es die Vertriebsziele angeht aber so langsam zieht es wieder etwas an. Ich vermute dass das auch daran lag bzw. liegt, da die ganzen Profiverleiher sehr viel in LED-Washer investiert haben. Hier gab es nämlich signifikante Verbesserungen. Und nachdem diese Investitionen getätigt wurden ist der Markt erst einmal gesättigt. Aber jetzt haben wir unseren P4 herausgebracht, der sehr gut ankommt. Der sieht auch sehr gut aus was es das Design angeht und macht ein sehr schönes und helles Licht.

Markus Beug-Rapp – On Axis: Besuchst du eigentlich Veranstaltungen, die mit deinen Produkten realisiert werden?

Jürgen Braungardt – JB-Lighting: Nein. Ich gehe nicht so häufig auf Konzerte. Außerdem bin ich auch sehr aufgeregt wenn ich weiß, dass meine Leuchten in großer Stückzahl zum Einsatz kommen. Früher bin ich hingegen gerne in Discos zum Tanzen gegangen.

Heutzutage trinke ich lieber zuhause mit Freunden ein Gläschen Wein und grille mit meinem Smoker. Auch bin ich leidenschaftlicher Gleitschirmflieger und habe direkt neben der Firma einen zugelassenen Platz. Wenn ich gerade in der Luft mit Propeller und Sonnenbrille meine Runden drehe denke ich so bei mir: „Braungardt, da gehörst du hin, das ist richtig geil!“

 

Letzte Änderung am Dienstag, 10 November 2015 12:23
Markus Beug-Rapp

Chefredakteur On Axis

Vom Berufsmusiker, Tontech und Stimmtrainer zum Schreiberling. Seit 2004 als Musik- und Veranstaltungsjournalist aktiv.

Webseite: www.onaxis.de

Schreibe einen Kommentar

Trage hier deinen Kommentar ein ...